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In den letzten Monaten wurde in Österreich die Sozialpartnerschaft wiederholt als Zwangssystem bezeichnet; ihre Finanzierung erfolgt durch den Staat. Auch das entspricht einem neoliberalen Denken. Denn der Markt wird hier in Kontrast zu dem Staat gestellt. Die beliebte Scheinfrage lautet: Wollen Sie mehr Markt oder mehr Staat? Dabei wird im neoliberalen Glauben der Staat als Zwang gedacht; wer hingegen auf dem Markt agiert, macht dies immer freiwillig. Der Markt sei ein Hort der Freiheit. Gewerkschaften sind aber keine freiwilligen Zusammenschlüsse, sondern Organisationen, die gegen den Markt gerichtet sind.
 
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Tagesschau-Berlin-Reporter hat eigene Sicht auf Nachrichten-Werte

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Immer wieder, so auch heute Abend: Paradebeispiel neoliberaler Medienbeeinflussung – Tagesschau, Heute und Berlin direkt

 

Das gab es noch nie, dass eine Partei schon vor der Europawahl ihr eigenes Programm zerrede. So etwa lautete  d i e  als Toppaussage/ Nachricht formulierte Finalaussage des Journalisten vor dem Hintergrund des nächtlichen Berlins zur Tagesschau 20.15 Uhr, als über die Partei Die Linke und ihr Programm und die Besprechung in der Berliner Volksbühne berichtet wurde (Ähnliches mit dem steten Unterton einer Häme gegenüber Gysi und Co beim ZDF).

 

Der aufmerksame Zuseher/ Zuhörer hat sich aber die Augen gerieben und die Ohren putzen wollen. Was? Das ist die Neuigkeit? Der Einspruch musste folgen.

 

Denn es ist tatsächlich eine News zu vermelden und dem Zuseher/ Zuhörer zu erläutern und einzuordnen: Die Linke (Gysi, Wagenknecht, Lafontaine) formulierte: Ja wir sind für Europa, es sei eine linke Idee. Und Nein, wir sind gegen das gegenwärtige Europa, das neoliberal, militaristisch und unsozial sei. Wagenknecht kam wenigstens zu Wort, die die EZB und die Kommission als Handlanger der Banken und Großkonzerne bezeichnete. Es als Kommentator ebenso zu finden, wäre fortschrittlich gewesen. Aber so ist es wie Wagenknecht sagt. Europa (der Etablierten) ist neoliberal, militaristisch und unsozial. Und deutsche Nachrichtenmacher gehören zu diesem System, weil sie doch gern dazu gehören und etabliert sind, oder?

ohne Worte...

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